Rund 10.000 Euro gesammelt , Rettungswagen in Sicht, Aktion verlängert

Am 31. Januar endete offiziell unsere Spendenaktion für einen Rettungswagen für Kobane. Der Erfolg überwältigt uns.

Mit wenigen Mitteln, kleinen Handzetteln, aber vielen Aktionen und vor allem viel persönlichem Einsatz kamen auf den Konten der beiden Vereine Pro Pieschen und Dresdner Verein für deutsch-kurdische Begegnungen rund zehntausend Euro für einen Rettungswagen zusammen.

Und pünktlich zum Schlußspurt erschien auch ein passendes Fahrzeug zum Greifen nahe: Das Deutsche Rote Kreuz in Dresden mustert just in diesen Tagen einen Rettungswagen aus. Er ist technisch in gutem Zustand und zeigt 190.000 km auf dem Tacho – das ist nicht zuviel für einen Rettungswagen. Das DRK war bereit, den Wagen sehr günstig abzugeben. Schon jubelten wir und fielen uns erleichtert und glücklich in die Arme.

Aber das Leben ist ein Hindernislauf. Es gibt ein juristisches Problem. Als gemeinnütziger Verein darf das DRK den Wagen nicht einfach abgeben, ohne die Gewährleistung zu übernehmen, daß er tatsächlich frei von Mängeln sei. Diese Verpflichtung wollen und können sie nicht übernehmen. Deshalb bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den Wagen ganz normal meistbietend zu veräußern, das heißt, ihn in eine Versteigerung zu geben.

Und uns bleibt nichts weiter übrig, als bei der Versteigerung mitzubieten und zu hoffen.

Gleichzeitig kümmern wir uns nun um die Ausstattung für den Wagen, insbesondere ein Beatmungsgerät mit Sauerstoff, eine Trage und ein EKG, dazu Verbandsstoff.

Vor diesem Hintergrund verlängern wir die Spendenaktion für den Rettungswagen. Und zwar bis zum 21. März, das ist Newroz oder das kurdische Neujahrsfest.

Drückt uns die Daumen!

Drückt uns die Daumen!