Letzter Aufruf

Die rettende Verbindung: Banda internationale verbreitet unseren Aufruf über ihre facebook-Seite.

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Hier der vollständige Text:

Liebe Freunde,
heute habe ich eine sehr ungewöhnliche Bitte:
Kennt Ihr jemanden, der einen Mercedes Sprinter zur Verfügung hat und ihn für eine humanitäre Rettungsaktion zur Verfügung stellen würde?
Es geht darum, nach Ankara zu fahren, dort medizinische Hilfsgüter einzuladen und sie nach Griechenland zu bringen.
Und zwar in der kommenden Woche (spätestens am 21. November müßte man in Ankara sein).

Der Hintergrund:
Im Rahmen der Aktion „Dresden hilft Kobane“ hatten wir Sachspenden (Geräte und Verbrauchsmaterial) im Wert von 16.000 Euro gesammelt, um sie in das türkisch-syrische Grenzgebiet zu bringen. Ziel war es, die Spenden an die Verwaltung von Diyarbakir zu übergeben. Der türkische Zoll hat das jedoch verweigert. Deshalb sollen die Sachen jetzt nach Nordgriechenland zu der Organisation DocMobile gebracht werden, um damit Flüchtlinge zu versorgen, die nach der Schließung der Balkanroute dort gestrandet sind.

Soweit die dürren Fakten. Dramatisch wird das Ganze dadurch,

  • daß der türkische Zoll damit droht, die Hilfsgüter zu vernichten, falls die Lagerfrist überschritten wird;
  • daß es sich als (für uns) unmöglich erwiesen hat, eine Spedition in der Türkei zu finden, die bereit ist, in diesem Fall tätig zu werden;
  • daß die Lage der Flüchtlinge in Griechenland viel schlechter ist, als in Deutschland bekannt, obwohl sie in offiziellen Camps leben; es gibt nicht genug zu essen, kaum Sanitäranlagen und keinen Schutz vor der Winterkälte; viele Camps bestehen aus Zeltlagern in leerstehenden Fabrikhallen; es gibt keine medizinische Versorgung;
  • daß DocMobile – Medical Help wirklich Wunder vollbringt durch die Zusammenarbeit einer Handvoll stiller Helden aus Norddeutschland; einen Eindruck davon vermittelt deren facebook-Seite (https://www.facebook.com/docmobile.org/).

Unterstützend kann gesagt werden:

  • In Ankara steht der Zollbeauftragte der deutschen Botschaft als einflußreicher und engagierter Ansprechpartner bereit.
  • In Griechenland wartet der charismatische Ioannis (im früheren Leben Zollbeamter in Hamburg und passionierter Musiker, seit acht Jahren Anwohner des Berg Athos), um die Lieferung für DocMobile in Empfang zu nehmen und die Retter in seinem wunderschönen Haus in Ouranoupoli das Elend der Welt relativieren zu lassen.
  • Es stehen noch 1.500 Euro Spendengelder bereit, um die Rettungsaktion auch finanziell zu ermöglichen.

Also nochmal:
Die Anfrage ist wild, aber nicht unmöglich.
Wer kann helfen?
Wer kennt jemanden, der jemanden kennt, der…?
Rückmeldungen bitte so rasch wie möglich!